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LEI

Derzeit werden Firmeneigner von Banken sowie Steuerberaten mit Anforderungen für eine „LEI“-Nummer (Legal Entity Identifier) traktiert. Firmen, die an EU-Börsenplätzen Finanzgeschäfte tätigen, müssen ab 1.1.2018 eine „LEI“-Nummer vorweisen können. Anderenfalls droht man, keine Börsengeschäfte in Ihrem Auftrag mehr vorzunehmen. Einen „LEI“ können Sie bei versch. Stellen gegen teuer Geld beantragen, er muß dann gegen jährlichen Aderlass erneuert werden. Doch damit nicht genug: Sämtliche Firmen werden mit „LEI“-Nummern und weiteren Daten öffentlich im Internet zugänglich gemacht, eine Datenbank, die fortschreitend ausgebaut wird. Derzeit ist man bei Level 2. (Genaueres hier: https://www.gleif.org/de/about-lei/introducing-the-legal-entity-identifier-lei/)

Auch wenn man Sie glauben machen möchte, dass eine „LEI“-Nummer zwingend nötig ist, gibt es Wege, dies zu vermeiden. Wer will schon mit seiner Vermögensstruktur im Internet stehen?

Für existente Firmenkonten empfiehlt es sich, die Anlageprodukte auf „LEI“-Notwendigkeit zu überprüfen. Nicht alle Finanzprodukte sind „LEI“-pflichtig. Fonds, CH-Aktien, Papiere außereuropäischer Börsenplätze etc. können weiterhin ohne „LEI“-Pflicht gehandelt werden. Sollte eines Ihrer Finanzprodukte unter „LEI“-Pflicht fallen, können Sie dieses Produkt noch bis Jahresende verkaufen, oder einfach ein weiteres Kontos auf persönlichen Namen eröffnen und die Papiere dorthin übertragen, denn Konten auf natürliche Personen fallen (noch) nicht unter die „LEI“-Pflicht.

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