Exclusive News behind the News, by G. Kurtz and others worthy to be copied

„Panama Papers“

Wir werden mit Anfragen bzgl. Panama überschwemmt. Lassen Sie sich vom Titel „Panama Papers“ nicht irre machen. Im Prinzip geht es um den Datenklau bei der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama. Die Kanzlei “Mossack Fonseca” aus Panama bietet die Gründung und Verwaltung von Offshorefirmen an. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen über 500 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Die Kanzlei ist in Belize, den Niederlanden, Costa Rica, Großbritannien, Malta, Hong Kong, Zypern, den Britischen Jungfern-Inseln, Bahamas, Panama, Anguilla, Seychellen, Samoa und den US-Bundesstaaten Nevada und Wyoming tätig. Laut Bericht geht es um 214.000 Offshore-Firmen in 24 Jurisdiktionen. 140 Firmen von Politikern aus 50 Ländern wurden aufgedeckt. Es geht nicht gegen Panama, sondern um Offshore-Vehikel im Allgemeinen, um Korruption und Geldwäsche, die man gerne ausmerzen möchte, natürlich mit dem schönen Nebeneffekt, diese legale Firmenform möglichst zu unterbinden oder wenigstens zu erschweren.
 
Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht. Man wird die schwarzen Schafe aussortieren, so wie es bei der Bankgeheimnis-Abschaffung weltweit geschehen ist, und zum ‘Business as usual’ übergehen. Offshore-Firmen sind legal und haben viele Vorteile, dienen nicht vorrangig zum Steuerbetrug und Geldwäsche, wie man uns nun vielfach glauben machen will. Einige der Vorteile lesen Sie auf unserer Website zum Thema Panama. Den Bericht der Süddeutsche Zeitung zum Thema finden Sie hier: http://panamapapers.sueddeutsche.de/, die Datenbank zum Durchsuchen auf der Seite des ICIJ: http://offshoreleaks.icij.org/search
 
Wir werden alle Neuigkeiten in Kürze im aktualisierten Panama-Report abhandeln.
 
Soviel vorab: Der TV-Bericht spricht von der Situation von vor zig Jahren. Sicher wurde in Panama, wie auch sonst wo, inkl. der Schweiz, in der Vergangenheit vieles gemacht, was heute nicht mehr zeitgemäß und möglich ist. Die gestohlenen Daten der “Panama Papers” beginnen 1977. Aber natürlich hat Panama, ebenso wie die Schweiz und die meisten anderen Offshore-Zentren, seine Gesetzgebung den neuen Normen angepasst. Gerade z.B. in Panama ist das Firmenregister – entgegen dem Fernsehbericht – schon IMMER öffentlich einsehbar: https://www.rp.gob.pa/ValidacionDigital.aspx , also transparent. Ebenso wird – entgegen dem Bericht – die Angabe des wirtschaftlich Berechtigten verlangt, sowie der Wohnsitz etc.
 
Inhaberaktien werden auch heute noch ausgestellt, aber auch hier wird der wirtschaftl. Berechtigte hinterfragt und beim Treuhänder hinterlegt, Herausgabe der Daten nur auf richterlichen Beschluß (wenn kein Raubritter der Neuzeit, unter dem Vorwand ‘seines Gewissens’, die Daten klaut und dann mit reinem Gewissen für Millionen verkauft). Ebenso gibt es in der Schweiz auch heute noch Inhaberaktien.
 
Panama ist dieser veralteten Berichterstattung um Jahre voraus, hat seine Hausaufgaben gemacht und die Offshoreszene bereits vor Jahren reformiert! Für den Erbfall hat sich Panama sogar noch eine phantastische Sache einfallen lassen, die alleine schon Grund genug ist, im schönen Panama seine legale Firma zu gründen. Wir berichten weiter …
 
PS. Versuchen Sie nicht, (wir warnten schon immer davor!), von Ihrem deutschen Wohnsitz aus mit Hilfe von  Offshorefirmen – wo auch immer diese sitzen mögen – illegal Steuern sparen zu wollen.
PPS. Wandern Sie lieber in ein steuerfreundliches Land, z.B. „Eldorado, aus. Mit Ihrem sicheren Wohnsitz kann Ihnen jegliches Daten-Loch egal sein.
PPPS. Arbeiten Sie mit kleinen Anbietern zusammen, wenn es um Ihre wirtschaftliche oder datentechnische Sicherheit geht (Firmengründer, Email-Provider etc). Diese sind nicht so interessant für kriminelle Datendiebe  (wir müssen hier nochmals darauf hinweisen, dass es sich unserer Meinung nach hierbei um Diebstahl, Veruntreuung und Datenmißbrauch handelt) und rechtsbeugende Datenkäufer von Hehlerware.
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1 Kommentar

  1. admin admin
    April 20, 2016    

    400 Journalisten recherchierten ein ganzes Jahr – und fanden heraus, dass Panama eine Steueroase ist !!

    Die an Leser-Schwindsucht, Desinteresse und zunehmend sinkender Glaubwürdigkeit leidende Lügenpresse gibt nicht auf! Endlich haben sie mal wieder ein Thema, aus dem sie noch wochenlang Schlagzeilen fabrizieren. Alle berichten über die »Panama Papiere« – aber wenn Sie das Kleingedruckte unter den reisserischen Titeln lesen, merken Sie schnell: Der Nachrichtenwert ist dünn, die Story lebt von Stimmungsmache und einigen prominenten Namen. »400 Journalisten, angeführt von der Süddeutschen Zeitung, haben ein Jahr lang recherchiert,« behauptet die Bildzeitung, die von den Hintermännern dieser »Enthüllung« übergangen wurde und nur nachkarteln darf, was andere schreiben. Ein Jahr recherchiert? Waren die SZ-Reporter in Panama? Haben Sie mit Jürgen Mossack in seinem Office in der Calle 54 im Stadtteil Marbella in Panama City gesprochen? Haben sie Strohmänner und Scheindirektoren ausgefragt? Das verstand man früher unter »Recherche«. Wie Journalisten heute recherchieren, verrät »Bild«: »Sie werteten 2,6 Terabyte Daten aus, 11,5 Millionen Dokumente zu 214 000 Briefkastenund Finanzgeschäften in Steueroasen.« Noch ein interessantes Detail zu dieser Rechercheleistung aus dem Lehrbuch: Die Quelle des Daten-Pakets ist anonym! Weniger hochtrabend ausgedrückt ist also folgendes passiert: Eine Profi- Truppe von Schnüfflern oder Hackern, die im Hintergrund bleiben will, hat unseren um ihre Existenz kämpfenden Mainstream- Medien eine externe Festplatte voller geklauter Daten geschenkt. 400 Hehler bei handverlesenen Medien haben ein Jahr lang im Diebesgut geblättert, um am Ende eine Sensation zu präsentieren: Panama, haben sie ermittelt, ist eine Steueroase!
    Haben wir das nicht alle schon immer irgendwie geahnt? Aber unsere Helden der Recherche liefern auch den Beweis, warum Panama eine Steueroase ist: Dort gibt es nämlich Offshore-Firmen, die in Panama nur Adresse und Briefkasten haben. Mal ehrlich: Hätten Sie sowas für möglich gehalten? Da ist die Story eigentlich
    aus – wären da nicht viele bekannte Namen. Erinnern Sie sich noch? Vor drei Jahren gab es einen ähnlichen Fall. 2013 hatte ein sogenanntes Konsortium investigativer Journalisten linientreuen Medien wie Washington Post oder Süddeutscher Zeitung gestohlene Daten von 120.000 Offshorefirmen zugespielt. Aber die Sensation erwies sich als Rohrkrepierer. Grund für den Flop: Kaum interessante Namen. Prominentester Treffer der »Enthüllungs«- Journalisten war Gunter Sachs. Dem war das egal. Er lebte pauschal besteuert in der Schweiz, und ausserdem war er schon zwei Jahre tot. Kein Wunder, dass dieser »Knüller« so schnell aus den Schlagzeilen verschwand, wie er erschienen war.
    So eine Panne durfte nicht nochmal passieren. Diesmal ermittelten die »investigativen Journalisten« Lebende. An bekannten Namen ist kein Mangel, freilich weniger aus deutscher Sicht. Rennfahrer Nico Rosberg, Siemens-Ex-Vorstand Radomski, Eierbaron Anton Pohlmann, Schlapphut Werner Mauss sind zwar manchem bekannt, aber die richtig grossen Knaller sind das nicht. Interessanter ist es in Spanien, mit Treffern wie Minister Soria (bereits zurückgetreten), Fussballer Messi, Oscar-Regisseur Almodovar, Schauspieler Imanol Arias, Skandalbanker Blesa, Milliardärserbin Carmen Thyssen, Königstante Pilar de Borbón, dem Pujol-Clan sowie Enkel bzw. Urenkel von Picasso und Franco. Dass die Vorwürfe bei einigen 20 Jahre zurück liegen, wird nur am Rand erwähnt, obwohl Steuerdelikte in Spanien nach fünf Jahren verjähren. Wer traf eigentlich die Auswahl? Nach welchen Kriterien? Dass Putin überall im Foto dabei ist, obwohl sein Name gar nicht in den Papieren auftaucht, wundert heute keinen.
    Islands Premier, der die Bankenelite provozierte, der Präsident des Westens in der Ukraine, Staatsund Regierungschefs aus Argentinien, Saudi-Arabien, Grossbritannien,
    China – aber niemand aus den USA oder Deutschland? Es wird sehr viel verständlicher, wenn Sie sich dieses dubiose »International Consortium For Investigative Journalists« oder kurz »ICIJ« näher ansehen, das wieder eine Schlüsselrolle spielt.
    Geldgeber der angeblichen Enthüller, getarnt durch zwischengeschaltete Organisationen und Stiftungen, sind unter anderem Rockefeller, Ford und Soros. Auch die CIA soll die Finger im Spiel haben. Aus den USA hören wir: Putin war’s! Der erinnert daran, dass die »Süddeutsche« Goldman Sachs gehöre und nahm das wieder zurück. Geht’s am Ende darum, dass die USA als weltgrösste Steueroase lästige Konkurrenz ausschalten will? Wurde die Auswahl der Namen von den Medien getroffen, oder kamen die Daten bei denen bereits in bereinigter Form an? Schwer zu sagen. Aber falls eine Textsuche nach IM-Erika Merkel, Kriegsministerin von der Leyen oder Schmiergeld-Empfänger Schäuble Volltreffer ergeben hätte, so hätten wir das aus deutschen Zeitungen und im Staatsfernsehen wohl nicht erfahren.
    Was lernen wir aus diesem Wirbel um die Panama-Papiere? Zwei Dinge sollten Sie beachten:
    1. Beenden Sie, wenn Sie’s noch nicht getan haben, Ihre Steuerpflicht in Hochsteuerländern wie Deutschland. Ohne solche Steuerhöllen wären keine Steuerparadiese nötig. Wenn Sie zum Beispiel in Paraguay wohnen, interessiert es keinen, auf welchen Listen Ihr Name auftaucht.
    2. Meiden Sie bei der Gründung diskreter Strukturen industrielle Anbieter wie »Mossack Fonseca«, die ich übrigens nie empfohlen habe. Unterlagen über Firmengründer 20
    Jahre aufbewahren ist ein Unding! Gehen Sie zu kleineren Kanzleien, die bleiben eher unter dem Radar.

    Norbert Bartl

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