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Ist Brexit eine Gefahr für die Weltbörsen?

Als sich Grossbritannien weigerte, dem Euro beizutreten, sagte man voraus, dass Frankfurt in Zukunft die europäische Finanzmetropole werden würde und überhaupt die Konjunktur in Grossbritannien besonders leiden dürfte. Das Gegenteil ist eingetreten. London ist heute eindeutiger Finanzmittelpunkt Europas und die britische Konjunktur war durch die Flexibilität der Währung wesentlich stärker als die der EU-Länder. Grossbritannien wies mit 2.2% p.a. in den vergangen fünf Jahren ein mehr als viermal so hohes Wirtschaftswachstum auf (bei weit weniger Arbeitslosen: 5.1% gegen 10.5% in Euro-Europa) als die EU-Länder mit 0.5% Wachstum. Das Pfund wertete nach der Finanzkrise 2008 erheblich ab (kein Euro-Zwangskorsett!), was das Wirtschaftswachstum daraufhin stark unterstützte. Es ist also möglich, dass auch diesmal Grossbritannien bei einem EU-Austritt am Ende besser dastehen wird als bisher. Man müsste sich nicht mehr von Brüssel unsinnige (undemokratische) Regulierungen aufzwingen lassen und in der Welt-Investment-Gemeinde würden viele Anleger wahrscheinlich ihr Geld noch eher in London anlegen, wenn dieser Finanzplatz von EU-Fesseln befreit wäre.

Quelle: Finanzwoche, DJE

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