Exclusive News behind the News, by G. Kurtz and others worthy to be copied

Interessantes rund um’s Bargeld

Bundesbank: 1.000-Mark-Schein wird immer umtauschbar sein. 1.2 Millionen DM-Banknoten mit den drei Nullen sind nach Statistiken der Bundesbank noch immer im Umlauf. 20 Prozent der ausstehenden 6.04 Milliarden Mark entfielen auf den 1.000er.

Anfang der Woche machte EZB Präsident Mario Draghi deutlich, dass er die grosse Banknote für verzichtbar hält: „Die 500-Euro-Note wird immer mehr als ein Instrument für kriminelle Aktivitäten gesehen“, sagte er.

Für ein Aus des 500ers gibt es mehrere denkbare Szenarien. Der sanfte Weg bestünde darin, dass die Notenbanken der Euro-Länder den Schein einfach nicht mehr ausgeben. Forcieren liesse sich die Abschaffung, wenn die EZB einen Stichtag definieren würde, zu dem der 500er schlichtweg ungültig wird.

Die Bundesbank sieht trotz der aktuellen Kritik an Scheinen mit hohem Nennwert keinen Grund, an ihrer Politik zur 1.000-D-Mark-Note etwas zu ändern: „Die Möglichkeit, ohne betragliche und zeitliche Begrenzung sowie ohne Gebührenerhebung Banknoten und Münzen bei allen Filialen der Deutschen Bundesbank während der Schalteröffnungszeiten einzulösen, steht nicht zur Diskussion“, teilte die Notenbank der „Welt am Sonntag“ auf Anfrage mit.

Aber woher bekommen wir die 1.000 DM Scheine? und was passiert mit Goldmünzen?

Vom Bargeldverbot zum Bargoldverbot!

Es ist letztendlich eine vollkommen plausibel zu prognostizierende Entwicklung, dass geprägte Metallmünzen sowie Papier- und Plastikgeld zunehmend verschwinden und ihre Zahlungsmittelfunktion dadurch verlieren werden.

Und das auch die Kirche ohne Bargeld auskommt hätten Sie sicher nicht gedacht oder?

Wer in Schweden mit Münzen und Scheinen bezahlt, ist ein Aussenseiter. Sogar die Kirche sammelt die Kollekte lieber bargeldlos ein. Sieht so unsere Zukunft aus? Für alle, die einfach nicht daran glauben wollen, dass ein Leben ohne Bargeld möglich ist, sollte beispielsweise der Dom zum Pflichtprogramm gehören. Eine Minute der Besinnung unter dem imposanten Backsteingewölbe, dann ein Gang zu dem am Ausgang aufgestellten Gerät. Es sieht wie ein notdürftig mit Holz verkleideter Geldautomat aus. Aber das wäre nicht nur geschmacklos, sondern in Schweden auch ein Anachronismus. Schliesslich ist Bargeld in keinem anderen Land der Welt so aus der Mode gekommen wie hier. Wer wollte da in einer Kirche Geld abheben? Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es ist, für alle Wohltäter ohne Münzen und Scheine in der Brieftasche, ein sogenannter Kollektomat – zur Spendenabgabe mit der Kreditkarte. Acht Jahre ist es schon her, dass das Gerät in Uppsala aufgestellt wurde, ein kleines Familienunternehmen hatte das Modell entwickelt, es wurde zu einem durchschlagenden Erfolg. Inzwischen stehen Kollektomaten überall im Land in Hunderten von Kirchen aller Konfessionen, die Gemeinden berichten von deutlich gestiegenen Einnahmen. In den Klingelbeutel legt kaum jemand mehr als einen Zwanzig-Kronen-Schein, heisst es, das sind umgerechnet nicht viel mehr als zwei Euro. Am Automaten dagegen, der über ein Multiple-Choice-Menü sogar eine Zweckbindung der Spende etwa für die Aidshilfe, die neue Orgel oder den nächsten Kirchenkaffee erlaubt, liegt der Betrag selten unter dem Fünffachen.

Autorisierte Quelle: Geldbrief, Abonnements mit Rabatt bei marketlettercorp.com

 

Und dann noch dieses:

Obergrenzen für Bargeldzahlungen gibt es in zwölf europäischen Staaten. In Italien sind Bargeldgeschäfte bis zu einer Höhe von 3000 Euro erlaubt, zuvor waren es sogar nur 1000 Euro. In Frankreich gilt eine Obergrenze von 1000 Euro. Bei Beträgen darüber müssen Kunden entweder mit Karte oder etwa per Überweisung bezahlen. Eine Obergrenze von 2.500 Euro für Barzahlungen gibt es in Spanien bereits seit Herbst 2012. Die beliebte Begründung der Terrorismusbekämpfung ist hier kaum anwendbar, da Ausländern Zahlungen bis zu 15.000 EUR in bar erlaubt sind.

und ganz frisch aus der Presse dieses:

Geld im Tresor statt bei der EZB

Die EZB verlangt von Banken Strafzinsen, wenn sie ihr Geld bei der Notenbank deponieren. Die Banken denken deshalb darüber nach, selbst mehr Bargeld zu verwahren.

Quelle: FAZ und ganzer Artikel hier.

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