Exclusive News behind the News, by G. Kurtz and others worthy to be copied

EURO-Raum bröselt…

Island
Island machte den Vorreiter und sagte NEIN zm Euro. Dem Land geht es auch ohne Euro nach der Finanzkrise in 2008 wieder blendend.

Rumänien
Der Chef der nachrichtendienstlichen Denkfabrik „Stratfor Global Intelligence“ (Stratfor), George Friedman, sagte bereits 2013 zu Rumäniens Chef der Nationalbank in Bukarest: „Es gibt zu große strukturelle und wirtschaftliche Unterschiede zwischen den EU-Staaten. Danken sie Gott dafür, dass sie nicht in der Euro-Zone sind. Sie sollten der Euro-Zone nicht beitreten.“

Polen
Der polnische Präsident bekommt kalte Füße: Angesichts der Euro-Krise soll das Volk entscheiden, ob es den Euro will. „Polen sollte ein Referendum zum Euro-Beitritt abhalten (…) Die Entscheidung, mit der eigenen Währung aufzuhören, muss eine Entscheidung der Nation sein“.

Italien und Österreich
wenden sich von Deutschlands demütigender Haltung gegen Griechenland ab. Auch die Russland-Sanktionen entpuppen sich als Querschläger. Der italienische Premier Renzi verlangt von Europa Taten bei der Unterstützung der Schulden-Staaten. Die italienische Wirtschaft meldet dramatische Export-Einbrüche wegen der Russland-Sanktionen. Beppe Grillo fordert, dass Italien seine hohen Schulden als „Drohung“ gegen die EU einsetzen solle und spricht von „Adolf Schäuble“. Der nächste Euro-Konflikt zeichnet sich ab. Er wird härter als jener mit Griechenland.

Troika
Die Troika bereitet Deutschland auf einen Schuldenschnitt für Griechenland vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vorläufig nur unter bestimmten Bedingungen zu einem solchen bereit, nachdem sie Verluste für die deutschen Steuerzahler zuvor für inakzeptabel erklärt hatte. Beobachter rechnen jedoch mit der Möglichkeit der weiteren Aufweichung der deutschen Position.

Frankreich
Die Euro-Zone sei in ihrer derzeitigen Form unregierbar. Frankreich kündigt an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge über eine radikale Neuordnung der Euro-Zone präsentieren: Als Gründungs-Mitglieder sollen sechs Staaten (Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Luxemburg und die Niederlande) ihre Haushalte zusammenlegen sowie ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung etablieren.

EU-Kommission
Die EU-Kommission arbeitet offenbar hinter den Kulissen an einem Plan, der es unwilligen Mitgliedern ermöglichen soll, die Gemeinschaft geordnet zu verlassen. Nachdem ein Rauswurf rechtlich kaum möglich ist, plant die EU eine Art „Scheidungsverfahren“. Wie der Beitritt, soll auch der Austritt von den Steuerzahlern finanziert werden.

Flüchtlinge
EU diskutiert Wiedereinführung der Grenzkontrollen. In der EU wird ernsthaft darüber diskutiert, die Grenzkontrollen wegen der Flüchtlinge wieder einzuführen. Das Ende von Schengen droht – weil die EU-Staaten nicht in der Lage sind, das Flüchtlingsproblem menschenwürdig und solidarisch zu lösen.

Unser Eindruck: Wildes Agieren ohne Masterplan auf allen Seiten, ein geeintes demokratisches Europa rückt immer weiter in die Ferne. Druck und gegenseitige Erpressung beschleunigen den Prozess. Der Rest der Welt schaut mit staunenden und ungläubigen Augen dem Euro(pa)-Gemetzel zu.

Quellen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de, http://www.handelsblatt.com, http://www.fuw.ch

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