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Anlage-Trends

Der Franken als sicherer Hafen (Safe Haven) hat in den letzten Wochen wieder an Bedeutung gewonnen. Es sind die als Dauerbrenner schwelende Ukrainekrise und die „Griechische Tragödie“. Das treibt die internationalen Anleger wieder verstärkt in den Franken. Für Fachleute ist es bei einem Andauern dieses Trends nur noch eine Frage der Zeit, bis der Franken wieder erstarkt und die Schweizerische Nationalbank abermals mit Interventionen eingreifen muss, um die Exportindustrie und unser Wirtschaftswachstum wenigstens rudimentär vor weiterem Unbill zu stützen. Da der Euro gleichzeitig mit den Wirren um Griechenland weiterhin zur Schwäche neigt, wird uns der feste Franken noch auf längere Zeit begleiten. Exportindustrie und vor allem auch der Schweizer Tourismus werden sich spätestens im Herbst wieder lautstark melden und Hilfe fordern und nach Unterstützung lechzen…

Die Börsianer würden eine Entscheidung in Sachen Griechenland sehr begrüssen. Denn es wäre das klare Startsignal für die Schweizer Aktienbörse, um wieder den Kurs Richtung Norden einzuschlagen! Die Schweizer Börse profitiert klar davon, dass die drei Megatitel Roche, Novartis und Nestlé alleine zwei Drittel (!) der gesamten Börsenkapitalisierung des Swiss Market Index (SMI) ausmachen. Von den drei Rennern sind nur noch zwei übrig geblieben. Wenigstens temporär betrachtet. Nestlé leidet – so Insider – enorm unter dem Problem von „verbleiten Nudeln“ der Tochter Maggi in Indien. Inzwischen hat es sich gezeigt, dass auch andere Nestlé- und Maggiprodukte von einer Misstrauenswelle der Inder erfasst worden sind. Nestlé hat ein hochkarätiges Team nach Indien entsandt und versucht auch auf der PR-Welle, den gegen sie anstürmenden Tsunami abzuwehren. Der Nudel-Verkauf alleine umfasst mehr als 15 Prozent des gesamten Indien-Geschäfts. Und er gilt unter Fachleuten bisher als „beneidenswert interessant von der Margenseite her“…

Schweizeraktien gelten nicht nur bei Ausländern als unerlässliche Depotstütze. Auch immer mehr Schweizer Anleger, privat oder institutionell, lachen sich Schweizer Papiere mit guten Erträgen und vor allem „gesicherten“ Dividenden an. Sie sind für viele der klassische Obligationenersatz geworden. Dies umso mehr, als die Immobilien als „Fluchtwiese“ nicht mehr in Betracht kommen; zu gross sind hier die Avancen und damit umso höher die Risiken geworden. Die Bruttorenditen von Immobilien sind für die Anleger schon weit gesunken und decken die normalen Risiken nur noch spärlich ab. Zudem haben die Aktionen der Schweizer Nationalbank dazu geführt, dass auf dem Immobilien- und Mietermarkt bereits eine deutliche Ernüchterung eingetreten ist. Sie wird – der derzeitigen Lage entsprechend – wohl für einige Zeit andauern. Gerade im bisher lukrativen Luxussegment sind die Mieten stark gesunken. Das schlägt auf die weitere Baukonjunktur zurück und lässt die Anleger auf billigere Immobilienpreise hoffen. Fachleute hingegen sehen bestenfalls eine längerdauernde Stagnation auf dem Immobiliensektor. Denn der Anlagebedarf bleibt vorhanden…

Autorisierte Quelle: “Vertraulicher Schweizer Brief”,  Abonnements mit Rabatt bei www.marketlettercorp.com

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