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Schweizer Privatbank stoppt Bargeschäfte für mutmaßliche Steuersünder aus EU

Die Notenstein Privatbank untersagt laut einem Bericht der Schweizer Handelszeitung Anfang April Barbezüge europäischer Kunden mit unversteuerten Vermögen.

2012 war ein Schlüsseljahr in der bis ins Jahr 1741 zurück reichenden Geschichte der Schweizer Privatbank Wegelin & Co. Nachdem man sich seitens der US-Steuer- bzw. Justizbehörden mit massiven Steuerbetrugsvorwürfen konfrontiert sah, wurde die Bank in einer Notaktion in zwei Bereiche aufgespalten, und der „unbelastete“ Teil unter dem Namen Notenstein Privatbank (verw. Vermögen: rd. 20 Mrd CHF) an die Schweizer Raiffeisen Genossenschaft (Bilanzsumme rd. 170 Mrd. CHF) verkauft. Der Schock dieses Ereignisses wirkt offensichtlich nach, denn die Notenstein Privatbank untersagt laut einem Bericht der Schweizer Handelszeitung Anfang April Barbezüge europäischer Kunden mit unversteuerten Vermögen. Andere Schweizer Institute haben schon davor Obergrenzen für Barabhebungen in Höhe von 100.000 bis 200.000 Euro eingeführt, ein völliges „Cash-Verbot“ ist hingegen neu.

Wie die Zeitung weiter berichtet hat die Unternehmensführung diese Meldung zwar nicht bestätigt, auf Anfrage aber erklärt, dass man gegenüber Kunden aus Deutschland, Frankreich und anderen westeuropäischen Staaten eine verschärfte Gangart an den Tag legen werde. Konkret betreffe das Kunden aus Staaten, in denen Steuerpflichtige ihre Vermögen im Rahmen von Selbstanzeigen offenlegen können.

Quelle und gesamter Artilkel: fondsprofessionell.at

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