Exclusive News behind the News, by G. Kurtz and others worthy to be copied

Staatsinstitut zieht sich ins Schneckenloch zurück

Offshore-Panik: E-Newsletter nur noch an Schweizer.

Keine andere Kantonalbank hatte grössere Ambitionen, keine andere holte sich eine blutigere Nase. Zentrale Rolle im Swiss-Madoff-Anlagebetrug ASE mit dreistelligem Millionenschaden; auf Fahndungsliste des US-Justizdepartements; unkontrollierte Zürcher Truppe; Derivate-Exit. Hinzu kommt aus früherer Zeit das finanzielle Debakel mit der Übernahme der AAM Privatbank. Von dieser blieb nach der Integration ins Stammhaus praktisch nichts übrig. Die Liste liest sich wie die Gruselgeschichte einer Geisterbank. Wie weit die neue Angsthasen-Mentalität in der zweitwichtigsten Wirtschaftsstadt der Deutschschweiz reicht, zeigt eine Kunden-E-Mail der Basler KB von letzter Woche.

„Als Folge der zunehmenden Rechts- und Reputationsrisiken im grenzüberschreitenden Finanzdienstleistungsgeschäft sehen wir uns veranlasst, in Zukunft unsere Newsletter nur noch an Abonnenten mit Wohnsitz in der Schweiz zu senden“, hiess es darin. Und weiter: „Soweit Sie Ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, bitten wir Sie, dies mit „Wohnsitz Schweiz“ per Mausklick zu bestätigen. Ohne diese Bestätigung können wir Ihnen zukünftig leider keinen elektronischen Newsletter mehr zustellen.“

Von „Everything goes“ zu „No risk at all“. Rollten die Basler noch 2009 Hunderten von US-Kunden mit Millionen von Schwarzgeldern den roten Teppich aus, sperren sie nun die ganze Welt aus.

Autorisierte Quelle: “Geldbrief”, Abonnements mit Rabatt bei www.marketlettercorp.com

Similar posts
  • Neue Goldkaufgrenzen geplant Herabsetzung der anonymen Goldkaufgrenze von 9.999,–  auf 1.999,– Euro  in Sicht.   Laut Referentenentwurf plant die Bundesregierung in einer neuen Änderung des Geldwäschegesetzes die Herabsetzung der anonymen Golkaufgrenze auf 1.999,–. Sollte das entspechende Gesetz in Kraft treten, können Sie ab 10.1.2020 nur noch bis zum Betrag von 1.999,– Gold ohne Datenerfassung einkaufen. Bei höheren Käufen [...]
  • Och, immer auf der Suche nach dem bes... Nehmen Sie teil an der „12th Global Residence and Citizenship Conference“, die im Jumeirah Mina A’Salam Hotel in Dubai vom 4. bis 6. November 2018 abgehalten wird.   Folgende Persönlichkeiten werden sprechen: The Hon. Dr. Joseph Muscat, Prime Minister of the Republic of Malta President Milo Đukanović, President of Montenegro HE Chiril Gaburici, Minister of Economy [...]
  • Mossack Fonseca, Panama Papers Anwalt... Mossack Fonseca, die Offshore-Anwaltskanzlei, deren 11,5 Millionen Dateien, Kernstück der Panama Papers-Untersuchung waren, wird schließen. Die Anwaltskanzlei wird ihre verbleibenden Büros, laut einer Erklärung des Internationalen Konsortiums der Investigativen Journalisten (ICIJ), bis zum Ende des Monats schließen. Quelle und gesamter Artikel (englisch) [...]
  • Biallo, das Finanzportal für Österrei... Privatanleger müssen Gewinne aus kurzfristigen Spekulationen mit digitalen Währungen gegenüber dem Finanzamt offenlegen. Das ist kompliziert und birgt Risiken. Anders als oft vermutet, ist der Datenverkehr auf Krypto-Börsen nicht anonym. Experten erwarten, dass Finanzämter in naher Zukunft in der Lage sind, Blockchains auszulesen. Autorisierte Quelle: Geldbrief, Abonnements mit Rabatt bei [...]
  • Einmal hü und einmal hott. Offensichtlich hat die EU für 2018 gute Vorsätze. Hat sie im Dezember noch 17 Staaten der „Steueroaserei“ bezichtigt, so will sie ihre schwarze Liste bereits im Januar revisieren und um 50% verringern. Zu den geläuterten Staaten zählen u.a. der Beelzebub Panama wie auch Südkorea und VAE. Der klägliche Rest der Buh-Staaten lautet: Amerikanisch-Samoa, Bahrein, Guam, [...]

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

 

Archiv

Kategorien

copyright © 2020 PrestaShop Modules by Inveo