Exclusive News behind the News, by G. Kurtz and others worthy to be copied

SPD und die Vermögenssteuer

Die Pläne der deutschen SPD, eine (weitere) Vermögenssteuer einzuführen, werden sich zur grössten Kapitalvernichtungsmaschine entwickeln. Das ist die klare Meinung vieler Wirtschafts- und Finanzfachleute! Sogar die „Techniker“ des Finanzministeriums (derzeit unter CDU-Leitung) warnen vor einer „enteignungsgleichen Wirkung“. Die Wirtschaftsverbände sind höchst alarmiert. „SPD Spitzenkandidat Peer Steinbrück versucht zusammenzubinden, was nicht zusammenpasst.“ Die Anhebung des Spitzensteuersatzes und die höhere Besteuerung von Kapitalerträgen gehören zu seinen Kernforderungen. Die SPD plant nach einer Rückkehr an die Macht einen Vermögenssteuersatz von einem Prozent (anfangs?) für Privatpersonen und für Betriebe (!) – auf das Kapital wohlgemerkt. Sie denkt an einen Freibetrag von zwei Millionen Euro für natürliche Personen. Bei Kapitalgesellschaften sollen Unternehmen und Anleger (!) jeweils die Hälfte der Vermögenssteuer tragen. Angepeilt wird ungeniert ein jährliches Aufkommen von mehr als zehn Milliarden…

Grosse Preisfrage: Wie soll die Abgrenzung zwischen Privatvermögen und Betriebsvermögen aussehen? Darüber schweigen sich die SPD und der Kavallerist Steinbrück aus. Es ist das Bundesfinanzministerium selbst, das Alarm schlägt. „Eine Vermögensbesteuerung von Unternehmen kann – abhängig von der Rendite – zu einer Steigerung der Ertragssteuerbelastung um 10 Prozentpunkte und um 100 Prozentpunkte (!) für ertragsschwache Unternehmen führen“ meint Michael Sell, Abteilungsleiter im Bundes – finanzministerium. Damit würde die in den vergangenen acht Jahren erreichte Verbesserung der steuerlichen Standortattraktivität vollends in Frage gestellt. Die Vermögenssteuer droht, zusammen mit der übrigen Belastung, den Ertrag fast ganz aufzuzehren. Ein einfaches Rechenbeispiel von Michael Sell zeigt dies deutlich…

Eine risikolose zehnjährige deutsche Staatsanleihe brachte im vergangenen Jahr eine Rendite von 1.57 Prozent, nach Abgeltungssteuer und Soli (zusammen gut 26 Prozent) bleibt bisher eine Rendite von 1.16 Prozent. Die von der SPD geplante Vermögenssteuer beträgt ein Prozent auf das Kapital, so dass dann ein Mini-Ertrag von 0.16 Prozent bliebe. „Rechnet man noch zwei Prozent Inflation hinzu, führt die Vermögenssteuer real zu einer echten Kapitalvernichtung.“ Anleger werden in risikoreiche Anlagen gedrängt, wenn sie ihr Kapital auch nur erhalten wollen…

Autorisierte Quelle: “Vertraulicher Schweizer Brief”,  Abonnements mit Rabatt bei www.marketlettercorp.com

Similar posts
  • Neue Goldkaufgrenzen geplant Herabsetzung der anonymen Goldkaufgrenze von 9.999,–  auf 1.999,– Euro  in Sicht.   Laut Referentenentwurf plant die Bundesregierung in einer neuen Änderung des Geldwäschegesetzes die Herabsetzung der anonymen Golkaufgrenze auf 1.999,–. Sollte das entspechende Gesetz in Kraft treten, können Sie ab 10.1.2020 nur noch bis zum Betrag von 1.999,– Gold ohne Datenerfassung einkaufen. Bei höheren Käufen [...]
  • Steuererhöhung für Sparer Zinsen sollen künftig wieder mit bis zu 45 Prozent versteuert werden. So will es die große Koalition. Das wird für einige Sparer ganz schön teuer. Quelle und ganzer Artikel: bitte hier [...]
  • Biallo, das Finanzportal für Österrei... Privatanleger müssen Gewinne aus kurzfristigen Spekulationen mit digitalen Währungen gegenüber dem Finanzamt offenlegen. Das ist kompliziert und birgt Risiken. Anders als oft vermutet, ist der Datenverkehr auf Krypto-Börsen nicht anonym. Experten erwarten, dass Finanzämter in naher Zukunft in der Lage sind, Blockchains auszulesen. Autorisierte Quelle: Geldbrief, Abonnements mit Rabatt bei [...]
  • Martin Schulz will Deutschland abscha... Martin Schulz Vision für die Zukunft Europas:  Er will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln. Quelle und gesamter [...]
  • Bankkunden müssen mit Totalverlust r... Dass das System der Einlagensicherung bei einem Zusammenbrechen von mehreren Bankhäusern ohnehin nicht funktionieren würde, darüber sind sich Experten seit geraumer Zeit einig. Doch dass jetzt selbst der staatlich garantierte Schutz für Einlagenbeträge von bis zu 100.000 Euro abgeschafft werden soll, schießt nun wirklich den Vogel ab. Man hat sich alle Mühe gegeben, den entscheidenden [...]

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

 

Archiv

Kategorien

copyright © 2020 PrestaShop Modules by Inveo