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Börsenlexikon: Negative Realzinsen

Negative Realzinsen bedrohen die Renditen verschiedener Anlageklassen. Unter negativen Realzinsen versteht man die „echte“, also die reale Rendite auf Anlagen. Einfach gerechnet der Zinssatz minus die laufende oder zu erwartende Geldentwertung. Derzeit rentieren schweizerische Bundesanleihen unter einem Prozent, die Teuerungsrate wird ebenfalls in diesem Bereich erwartet. Somit beträgt die Realverzinsung Null. In vielen Ländern ist diese Entwicklung noch stärker auf der negativen Seite. In kurzen Worten: Wer heute Anleihen kauft, der sieht sein Geld in der Substanz langsam und sicher schwinden. Studien der Genfer Banquiers Pictet über Schweizer Aktien zeigen klar, dass Schweizer Papiere in der Vergangenheit deutlich über diesem Wert lagen. Aber gesamthaft war die Dekade für Aktien enttäuschend. Ein Vergleich zwischen Aktien und Anleihen ergab, dass Schweizer Dividendenpapiere in der Periode 1926 bis 2012 (!) auf eine reale Rendite von 5.39 Prozent pro Jahr kamen, eidgenössische Bonds hingegen auf 2.29 Prozent. Über die (Ausnahme-) Periode 2000 bis 2012 hinweg haben Schweizer Aktien aber nur noch eine jährliche Performance von 1.0 Prozent erzielt, während die Obligationen auf 4.4 Prozent kamen. Jetzt haben bei negativen Renditen der Anleihen die Aktien wieder Oberhand. Gemäss Studien hat bei den Di – videndenpapieren eine Trendumkehr eingesetzt. Aktien mit höheren Direktrenditen haben Anleihen abgelöst. Und nicht einmal berücksichtigt ist die fällige Steuerzahlung, welche die Substanz weiter in den negativen Bereich treibt. Froh kann sein, wer in dieser Zeit seine Kaufkraft mit Aktien wenigstens erhalten kann…

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