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Schwarzes Schaf in der EU

In Brüssel gibt es besorgte Analysten, die neue, grosse Sorgen für die EU aufziehen sehen. „Vergessen Sie Griechenland, Zypern, Irland, Portugal und Spanien.“ Bestenfalls mit Italien lässt sich die derzeitige Krise in Frankreich vergleichen. Nur mit dem Unterschied, dass Frankreich als bisheriger Pfeiler in den EU nun selber ins Schleudern kommen könnte. Die „Sauce Hollandaise“ ist inzwischen versauert und es zeichnet sich keine Erneuerung ab. Hollandes Akzeptanz unter den Franzosen ist auf ein bisher noch nie dagewesenes Mass abgesunken. Nicht weniger schlimm ist das Bild in der Administration. Das Machtgefüge des Staatsapparates, lies Administration, hat sich innerlich zu einem grossen Teil von Hollande verabschiedet. Was zeigt das mehr als der Spottname „Opa“, den er sich eingehandelt hat. Er wird hier nicht mehr ernst genommen, wie wir uns bei einem Besuch in Paris vergewissern konnten. Seine hochfahrenden Pläne und die vielen Wahlversprechen sind nicht nur Makulatur, sondern auch Stolpersteine zuhauf. Andere Kreise nennen ihn den „Monsieur Demain“ (den Herrn Morgen oder Senor Manana), weil er – als lendenlahmer Opa – alles auf morgen verspricht und heute nichts hält…

Viele Beobachter sind sich einig, dass alleine das sture Festhalten an der 75-Prozent-Reichtumssteuer ihm politisch das Genick brechen wird. Es hat bereits eine Abstimmung mit den Füssen stattgefunden, viele der Super-Reichen haben Frankreich bereits verlassen oder mit (steuerlich sogar legalen) Konstruktionen ihr Geld dem nimmersatten Zugriff von Hollande entzogen. Statt einem Zustupf in die Staatskasse wird per Saldo – so die Experten – gar die Gefahr einer steuerlichen Mindereinnahme als real angesehen. Und auf dem wirtschaftlichen Sektor wird ein Langzeitschaden entstehen. Viele der Superreichen werden keine oder nur noch reduzierte Investitionsneigung in ihren Betrieben in Frankreich zeigen. Die sture sozialistische Handhabung der Arbeitsplatzgarantie setzt Frankreich zudem im internationalen Vergleich immer mehr ins Abseits. Das erschwert die Arbeit der französischen Banken, die schon lange unter den erschwerten Marktbedingen ächzen. Was wiederum heisst, dass die Börsen – nachdem die internationale Geld -schwemme absorbiert ist – viel an Attraktivität verlieren werden. Frankreich ist dabei, bei den Rating Agenturen noch mehr von ihrem internationalen Standing zu verlieren. Was zur Vorsicht gegenüber französischen Aktien mahnt…

Autorisierte Quelle: “Vertraulicher Schweizer Brief”,  Abonnements mit Rabatt bei www.marketlettercorp.com

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