Exclusive News behind the News, by G. Kurtz and others worthy to be copied

Atomausstieg in CH

In der Schweiz ist der Atomausstieg eine vom Bundesrat verfügte Tatsache. Der Beschluss wurde rasch gefasst, doch die Konsequenzen kaum bedacht. Jetzt läuft die Vernehmlassung bei Kantonen, Verbänden und Industrie. Bereits weisen Wirtschaftsverbände darauf hin, dass ein totaler und überhasteter Ausstieg u.a. zu einem Zusammenbruch der Exportindustrie führen könnte. „Das BIP könnte um bis zu 25 Prozent zurückgehen, und das hat bisher noch keine Wirtschaftsnation verkraften können.“ Die Grünen und Atomgegner wischen solche Bedenken einfach vom Tisch. Sie verweisen auf die erneuerbaren Energien, „die heute schon in genügendem Ausmass zur Verfügung stehen“…

Von den Befürwortern des Ausstiegs wird immer wieder vehement das Hohe Lied vom „immer nachwachsenden Biokraftstoff“ ins Feld geführt. Dabei ist die Nutzung von wertvollem Land zum Anbau von Getreide, aus dem Biotreibstoffe hergestellt werden, schon jetzt zum Dilemma geworden. Die Kritik, auf Kosten einer ohnehin unterversorgten Weltbevölkerung Grundnahrungsmittel zu Treibstoff zu verarbeiten, wird immer stärker. Der Probleme sind viele. So rechnen Forscher am Beispiel Mais vor, dass der Produktionsprozess für einen Liter Ethanol (vor allem in Brasilien im grossen Stile erzeugt) einschliesslich Anbau auf dem Feld 7’474 Kilokalorien an Energie verschlingt. Der produzierte Liter Ethanol aber enthält nur gerade 5’130 Kilokalorien. Das entspricht einem Minus 2’344 Kilokalorien oder einer negativen Energiebilanz von 46 Prozent für Ethanol aus Mais..!

Switchgrass (Rutenhirse) bringt ein Minus von 50 Prozent. Der vielgelobte Soja-Diesel ein enormes Minus von 63 Prozent und Diesel aus Raps ein Minus von 58 Prozent. Selbst die vielversprechende Palmölproduktion ergibt ein Minus von acht Prozent. Mit der Produktion von Biokraftstoffen machen sich die USA und andere Staaten ironischerweise stärker vom Öl abhängig. Denn meistens wird zur Produktion einer Einheit Biotreibstoff mehr fossile Energie benötigt, als durch den Treibstoff an Energie bereitgestellt wird. Folglich werden in den USA mehr Öl und Erdgas benötigt, um Biotreibstoffe herzustellen. Politisch beabsichtigt war aber genau das Gegenteil..!

Mit dem Anbau von Getreide für Biotreibstoffe wird nämlich die Notwendigkeit zur Reduzierung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen ausser Acht gelassen. Auch verschärft sich das Problem der weltweiten Unterernährung, wenn Grundnahrungsmittel zu Treibstoff umgewandelt werden sollen. „Die Umwelt und insbesondere die globale Nahrungsmittelkette werden stärker belastet.“ Ausserdem gibt es weltweit nicht genügend Land, Wasser und Energie, um neben Nahrungsmitteln noch Biotreibstoffe zu produzieren…

Autorisierte Quelle: “Vertraulicher Schweizer Brief”,  Abonnements mit Rabatt bei www.marketlettercorp.com

Similar posts
  • Och, immer auf der Suche nach dem bes... Nehmen Sie teil an der „12th Global Residence and Citizenship Conference“, die im Jumeirah Mina A’Salam Hotel in Dubai vom 4. bis 6. November 2018 abgehalten wird.   Folgende Persönlichkeiten werden sprechen: The Hon. Dr. Joseph Muscat, Prime Minister of the Republic of Malta President Milo Đukanović, President of Montenegro HE Chiril Gaburici, Minister of Economy [...]
  • Daten vom Meldeamt: Das unglaubliche ... Alle privaten Unternehmen quälen sich aktuell mit einer wahnwitzigen Datenschutz-Verordnung. Just in dieser Phase erhalten die Gebühren-Eintreiber der öffentlich-rechtlichen Sender von den Meldeämtern die Daten aller Bundesbürger. Quelle und de ganzen Artikel finden Sie [...]
  • Mossack Fonseca, Panama Papers Anwalt... Mossack Fonseca, die Offshore-Anwaltskanzlei, deren 11,5 Millionen Dateien, Kernstück der Panama Papers-Untersuchung waren, wird schließen. Die Anwaltskanzlei wird ihre verbleibenden Büros, laut einer Erklärung des Internationalen Konsortiums der Investigativen Journalisten (ICIJ), bis zum Ende des Monats schließen. Quelle und gesamter Artikel (englisch) [...]
  • Einmal hü und einmal hott. Offensichtlich hat die EU für 2018 gute Vorsätze. Hat sie im Dezember noch 17 Staaten der „Steueroaserei“ bezichtigt, so will sie ihre schwarze Liste bereits im Januar revisieren und um 50% verringern. Zu den geläuterten Staaten zählen u.a. der Beelzebub Panama wie auch Südkorea und VAE. Der klägliche Rest der Buh-Staaten lautet: Amerikanisch-Samoa, Bahrein, Guam, [...]
  • Martin Schulz will Deutschland abscha... Martin Schulz Vision für die Zukunft Europas:  Er will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln. Quelle und gesamter [...]

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

 

Archiv

Kategorien

copyright © 2020 PrestaShop Modules by Inveo