Exclusive News behind the News, by G. Kurtz and others worthy to be copied

Kurtz-Blog betreffend: Zum Beispiel Paßwörter knacken

Wollen Sie das Passwort ihres Nachbarn oder ihres Konkurrenten ausfindig machen und richtig knacken?

Seit kurzer Zeit kein Problem mehr. Der Amazon-Rechner (!) hilft Ihnen dabei gerne. Der deutsche ITExperte Thomas Roth hat das W-LAN-Passwort seines Nachbarn (mit dessen Einverständnis) innert 20 Minuten geknackt. Und sich damit sofort freien Zugriff auf dessen sämtliche Daten verschafft. Und da er es mit einem „Original-Passwort“ tat, trat keines der Virenschutzprogramme in Aktion. Sie nahmen ja an, der richtige Inhaber des Passwortes habe es eingesetzt…

Wie viel Rechenpower hätten Sie denn gern? Das fragen Konzerne wie Amazon, Google und Microsoft, wenn sie für das sogenannte Cloud Computing werben. Das Rechnen in der „Wolke“ (Cloud) funktioniert folgendermassen: Ein Anwender mietet sich Dutzende, Hunderte oder Tausende Computer, die in einem riesigen Rechenzentrum stehen. Er kann auf diesen Computern eigene Software installieren und so zum Beispiel simulieren, dass ein neues Bauteil für einen PKW-Motor konstruiert werden muss, damit es die mechanischen Belastungen aushält. Cloud Computing kann für Firmen sehr lukrativ sein: statt ein Rechenzentrum selbst zu betreiben, dessen Kapazität ohnehin nur selten ausgenutzt wird, mieten sie sich schnelle PCs zum Preis von ein bis zwei Dollar pro Stunde! Bezahlt wird nur die tatsächliche Rechenzeit…

Doch mit der gigantischen Rechenpower aus dem Netz kann man noch ganz andere Dinge anstellen – zum Beispiel Passwörter knacken. Darüber berichtete der Kölner IT-Sicherheitsexperte Thomas Roth an der Hackerkonferenz „Black Hat DC 2011“ inWashington. Roth hat ausprobiert, ob und wie schnell sich mit Cloud Computing W-LAN-Passwörter herausfinden lassen. Der Kölner mietete sich eine einzige sogenannte Cluster GPU Instance, die aus zwei Intel-Xeon-Prozessoren und zwei extrem schnellen Grafikprozessoren von Nvidia (Tesla-M2050-GPU) besteht. Ein solches System kann beim Passwortknacken hunderte Male schneller sein als ein herkömmlicher Quad-Core-Prozessor. Nach Roths Angaben dauerte es gerade mal 20 Minuten, um dasWPA-Passwort seines Nachbarn herauszufinden.Amazon berechnet für die Nutzung der extrem schnellen GPU-Instanzen 28 US-Cents proMinute. Doch bereits glaubt Roth, dass durch dieVerbesserung der Software die Berechnungen in nur sechs Minuten machbar sein werden. Schon morgen…!

Quelle: "Vertraulicher Schweizer Brief!" (Abos mit Rabatt bei www.marketlettercorp.com)

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